Fünf Städte bewerben sich für die Olympischen Spiele 2020
20.02.2012
Das IOC entscheidet am 23. Mai 2012, ob Baku, Doha, Istanbul, Madrid und Tokio zu Kandidatenstädten ernannt werden.

Baku, Doha, Istanbul, Madrid oder Tokyo? Für welche Stadt der Daumen als Ausrichter der Olympischen Spiele 2020 hoch geht, verkündet IOC-Präsident Jacques Rogge (li., mit Maskottchen Yoggl und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter bei den Youth Olympic Games in Innsbruck) im September 2013 bei der IOC-Session in Buenos Aires.
Diese fünf Städte haben fristgerecht ihre Bewerbung für die Olympischen Spiele 2020 eingereicht. Am 23. Mai in Quebec entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC) darüber, welche Städte von einer Applicant City (Bewerberstadt) zur offiziellen Candidate City (Kandidatenstadt) aufsteigen. Die endgültige Vergabe der Olympischen Spiele 2020 seitens der IOC-Vollversammlung erfolgt im September 2013 in Buenos Aires.
Nach der Entscheidung der italienischen Regierung von Ministerpräsident Mario Monti, die Bewerbung Roms aufgrund der wirtschaftlichen Lage im Land zurückzuziehen, brachte IOC-Vizepräsident Thomas Bach seine Enttäuschung zum Ausdruck. "Die Entscheidung ist selbstverständlich zu respektieren, aber aus meiner Sicht hat die italienische Regierung damit eine Chance vergeben, ein Signal für wirtschaftliches Wachstum in Italien zu setzen", sagte Bach: "Es ist schade, dass die erkennbar hervorragenden Vorbereitungen der römischen Bewerbung sich jetzt als vergebens erweisen. Dennoch verbleibt ein starkes Bewerberfeld."
Aus dem sich nach derzeitigem Stand der Dinge noch kein klarer Favorit herauskristallisiert hat. Geht es nach der Finanzkraft, dürfen sich die Öl- und Gas-Multis Baku/Aserbaidschan und Doha/Katar gute Chancen ausrechnen. Istanbul wirbt euphorisch mit dem Slogan "Die spektakuläre Bühne für die größte Show der Welt" und der Idee von Olympia auf zwei Kontinenten. Tokio, im Rennen um Olympia 2016 Dritter hinter Rio de Janeiro und Madrid, unternimmt einen zweiten Anlauf. Madrid versucht es zum dritten Mal in Folge, beeinträchtigt von der steigenden Arbeitslosigkeit und einem stetig wachsenden Haushaltsdefizit in Spanien.
(Quelle: SID)
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