Referenz: Festival des Sports

Bewegte Masse

Basisarbeit in der Stadt: Beim Festival des Sports gibt es nur Gewinner und viele begeisterte Teilnehmer. 

Rhönrad fahren, Tanzen, den Tennisschläger schwingen, von Base zu Base rennen und dazu akrobatische Fahrten auf dem BMX-Rad absolvieren? Alles gleichzeitig und an einem Ort? Beim Festival des Sports ist genau dies Programm. Menschen beliebiger Altersklassen und in unterschiedlicher sportlicher Form bewegen sich nach Lust und Laune.

Seit 1987 hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) diese Breitensport-Veranstaltung im Angebot. Ein Markenzeichen, mehr Basis geht nicht: Denn die Urzelle der Veranstaltungsreihe sind die Vereine und ihre Aktiven. Gemeinsam mit den Städten, Schulen und Wirtschaftspartnern entstehen die Festivals unter der Schirmherrschaft des DOSB, die DSM vermarktet das Event. 

Auf den Aktionsarealen tummelten sich in den Städten im vergangenen Jahr rund 400.000 Teilnehmer, übten sich in Kampfsportarten, joggten im Wasser oder kletterten einen Parcours. Die Idee der Festivals ist es, das sportliche Angebot so aufzubereiten, dass es attraktiv und ansprechend ist und so zum Mitmachen animiert.

Um den Vorlieben aller Besucher gerecht zu werden, werden thematische Schwerpunkte gesetzt. Es gibt ein Kinder- und ein Seniorenland mit spezifischen Stationen wie Zirkusspiele für Kleine und Gymnastik für ältere Menschen. Im Fun- und Trendbereich kommen Jugendliche beim Slackline oder Bungee-Running auf ihre Kosten.

Die Statistik der fünf Festivals 2010 kann sich sehen lassen: 424.000 Teilnehmer, das sind 344 beteiligte Schulen und Kindertagesstätten, 49.600 aktive Schüler und Studenten. Dazu kommen 616 involvierte Vereine, 8732 Übungsleiter und Helfer, die Hilfestellung bei 1869 verschiedenen Sportangeboten leisteten und sich um die Organisation kümmerten. Die imposanten Zahlen, die Nähe der Aktiven zum Event, die Möglichkeit der themen- und zielgruppenspezifischen Ansprache sind Aspekte, die Förderer aus der Wirtschaft besonders ansprechen dürften.
Das Festival ist momentan verbunden mit dem Wettbewerb Mission Olympics. Diesen richtet der DOSB gemeinsam mit Coca-Cola Deutschland aus – gesucht wird „Deutschlands aktivste Stadt“. Dabei schaffen es fünf Städte ins Finale und versuchen mit dem Festival des Sports vor Ort Punkte zu erzielen, die sie zur Siegerstadt machen.

2011 hat Delbrück das Rennen gemacht und 75.000 Euro Prämie zur Förderung kommunaler Sportinitiativen gewonnen.

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Sport for All
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