Heute vor genau einem Jahr hat sich die Wirtschaftsinitiative „Spiele in Deutschland“ mit einem gemeinsamen Impuls aus der deutschen Wirtschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Was damals unter der Federführung von DOSB-Präsidiumsmitglied Michael Mronz und der Deutschen Sport Marketing (DSM) mit rund 30 Unternehmen begann, ist heute ein gewachsenes Bündnis aus 44 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen, das die Bewerbung kommunikativ, ideell und finanziell unterstützt. Gemeinsam steht die Initiative für die Überzeugung, dass sich Olympische und Paralympische Spiele nachhaltig positiv auf Sport, Wirtschaft und Gesellschaft auswirken können.
Die Wirtschaftsinitiative (WI) versteht sich als branchenoffenes Bündnis. Vom Familienunternehmen bis zum internationalen Konzern bringen die Unterstützer ihre Netzwerke, Kommunikationskraft und Perspektiven ein. Die DSM verantwortet die Initiative organisatorisch sowie kommunikativ und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Sichtbarkeit. „Vor einem Jahr ging es zunächst darum, ein Zeichen des Rückhalts aus der Wirtschaft zu setzen. Heute sehen wir, was daraus entstanden ist: ein starkes und einzigartiges Netzwerk von Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und mitgestalten wollen, indem sie ihre Reichweite und Kontakte für ein gemeinsames Ziel einsetzen“, sagt DSM-Geschäftsführer Dirk Schlünz. „Dafür möchte ich allen Unterstützern ganz herzlich danken. Gleichzeitig ist für uns klar: Mit dem ersten Jahr ist der Weg nicht abgeschlossen. Jetzt beginnt die nächste Etappe.“
Wirtschaft und Sport ziehen an einem Strang
Nach der Entscheidung des DOSB am 26. September steht München als deutscher Bewerber für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 fest. Damit beginnt der nächste Abschnitt auf dem Weg zu einer möglichen Austragung der Spiele in Deutschland.
Michael Mronz, betont dabei die große Bedeutung des Supports aus der Wirtschaft: „Eine erfolgreiche Bewerbung braucht ein starkes Fundament, das über den Sport hinausreicht. Wenn Unternehmen ihre Überzeugung teilen, ihre Netzwerke einbringen und sich gemeinsam für diese Idee einsetzen, entsteht ein Rückhalt, der auf dem weiteren Weg entscheidend sein wird. Die Wirtschaftsinitiative verdeutlicht, dass die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele eine gemeinsame Aufgabe ist, die Sport und Wirtschaft miteinander verbindet.“
Dabei verleiht die Wirtschaftsinitiative der Bewerbung als wichtiger Multiplikator vor allem auch kommunikativ Rückenwind. Wie groß die gemeinsame Wirkung sein kann, zeigte sich rund um die Außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB Ende September: Die konzertierten LinkedIn-Aktivitäten erzielten zu diesem Anlass eine organische Reichweite von mehr als 400.000 Impressions. Darüber hinaus tragen die beteiligten Unternehmen mit ihrem Engagement die Idee von möglichen Spielen in Deutschland und die damit verbundenen Chancen über ihre insgesamt rund 1,7 Millionen Beschäftigten und ihre Kunden weit in die Gesellschaft.
Was die Beteiligung an der Wirtschaftsinitiative für die Unternehmen konkret bedeutet, macht Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, deutlich: „Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wären eine Chance, die weit über den Sport hinausgeht. Sie können Menschen begeistern, unser Land verbinden und wichtige Impulse für die Zukunft Deutschlands setzen. Das erste Jahr der Wirtschaftsinitiative hat gezeigt, was möglich ist, wenn Wirtschaft, Sport und Gesellschaft gemeinsam an einer Vision arbeiten. Dass sich heute 44 Unternehmen hinter diesem Ziel versammeln, ist ein starkes Signal. Wir freuen uns, Teil dieser Initiative zu sein und den weiteren Weg mitzugestalten.
Die nächste Etappe: Austausch, Sichtbarkeit und gemeinsame Aktivitäten
Für die kommenden Monate plant die Wirtschaftsinitiative weitere Aktivitäten, um den Austausch innerhalb des Bündnisses zu stärken. Dazu gehören unter anderem intensive Gespräche mit den Unterstützern der Wirtschaftsinitiative, bei dem die Unternehmen und ihre Perspektiven auf die Bewerbung im Mittelpunkt stehen, weitere Austausch- und Netzwerkformate sowie ein gemeinsames Partner Meeting. Auch die Kommunikation zu den nächsten Meilensteinen des internationalen Bewerbungsprozesses soll gemeinsam mit den Unterstützern ausgebaut werden.
„Die Wirtschaftsinitiative wächst und gewinnt weiter an Substanz. Mit GEA, Vorwerk und Puma sind zuletzt drei starke Supporter hinzugekommen – schon bald werden wir den Einstieg der nächsten große Unternehmensmarke verkünden können. Diese Dynamik wollen wir fortsetzen und gezielt weitere Unterstützer gewinnen, gerade auch aus dem Mittelstand. Gleichzeitig ist unser Ziel, gemeinsam mit der Initiative konkrete kommunikative Aktivierungen zu entwickeln, die Beteiligung sichtbar machen: nicht nur ein Bekenntnis, sondern Formate, die Menschen erreichen und Mehrwert stiften“, so Schlünz.